Quitten werden beim Kochen zu duftenden Pasten

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Quitten werden beim Kochen zu duftenden Pasten

Überraschenderweise verwandeln sich herbe, rohe Quitten beim langsamen Kochen. Sie werden zu einer festen, rubinroten, duftenden Paste. Dies liegt an ihrem hohen Pektingehalt.

Rohe Quitten sind bekanntlich hart und herb. Das macht sie ungenießbar. Doch langsam gekocht, verwandeln sich diese goldenen Früchte. Ihr Fruchtfleisch wird beim Köcheln weich. Dann härtet es beim Abkühlen zu einer festen, schneidbaren Konsistenz aus. Diese Eigenschaft kommt vom hohen Pektingehalt der Quitte. Pektin ist ein natürliches Geliermittel. Dieser Prozess ist seit etwa 500 v. Chr. in alten Mittelmeerkulturen bekannt. Er erzeugt luxuriöse Konserven wie das spanische Membrillo. Das lange Kochen färbt die Frucht tief karminrot. Es setzt auch ein berauschendes, blumiges Aroma frei. Es erinnert an Rosen und Äpfel. Es ist faszinierend, denn die meisten Früchte werden beim Erhitzen matschig. Quitten aber ergeben haltbare, duftende Leckereien.

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