Dienstleistungsberufe erfordern emotionale arbeit und führen zu burnout
Die ständige emotionale Leistung in vielen Dienstleistungsberufen, bekannt als emotionale Arbeit, zehrt an den mentalen Ressourcen der Mitarbeiter. Dies führt zu tiefer Erschöpfung, Burnout und erheblichen psychischen Problemen.
Viele Dienstleister, von Flugbegleitern bis zu Krankenschwestern, steuern ständig ihre Gefühle. Dies tun sie, um die Erwartungen des Jobs zu erfüllen. Diese „emotionale Arbeit“ prägte Arlie Russell Hochschild 1983. Sie bedeutet, Lächeln oder Empathie vorzutäuschen. Gleichzeitig unterdrückt man Frustration. Diese emotionale Dissonanz ist sehr anstrengend. Mitarbeiter spielen eine Rolle, anstatt ihre wahren Gefühle zu zeigen. Diese ständige emotionale Leistung erschöpft die Gehirnressourcen. Dies führt zu Erschöpfung und Burnout. Forschung bestätigt: Berufe mit hohen emotionalen Anforderungen korrelieren mit mehr Stress. Auch die Arbeitszufriedenheit sinkt. Diese unsichtbare Last betrifft Millionen in dienstleistungsabhängigen Volkswirtschaften. Sie trägt zu psychischen Problemen und hoher Mitarbeiterfluktuation bei.