Vergleiche in sozialen Medien untergraben das Selbstwertgefühl

Psychologie
Vergleiche in sozialen Medien untergraben das Selbstwertgefühl

Der wiederholte Vergleich mit idealisierten Leben in sozialen Medien untergräbt subtil das Selbstwertgefühl. Dies fördert Gefühle der Unzulänglichkeit. Es beeinträchtigt die psychische Gesundheit von Milliarden Menschen weltweit.

Sich ständig mit den inszenierten Leben anderer in sozialen Medien zu vergleichen, kann das Selbstwertgefühl allmählich senken. Dieses Phänomen basiert auf Leon Festingers Theorie des sozialen Vergleichs von 1954. Es besagt, dass wir unseren Wert an anderen messen. Plattformen wie Instagram verstärken dies mit oft übertriebenen Highlights. Studien zeigen, dass das Betrachten von Profilen Gleichaltriger Neid steigern und die Lebenszufriedenheit mindern kann. Häufiger Kontakt mit solchen Inhalten korreliert mit steigenden depressiven Symptomen. Dies gilt besonders für junge Erwachsene. Es beeinträchtigt die psychische Gesundheit von Milliarden Menschen weltweit. Die Auswirkungen entwickeln sich schleichend. Oft bleiben sie unbemerkt, bis Selbstzweifel chronisch werden. Das Begrenzen der Scrollzeit oder das Kuratieren von Feeds mit authentischeren Inhalten zeigt vielversprechende Ergebnisse. Es kann diese negativen Trends umkehren.

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