Stoiker stellten sich schlechte dinge vor, um besser zu leben
Antike stoiker übten 'premeditation of evils'. Sie probten unglücke mental, um widerstandsfähigkeit aufzubauen. Dies half, die gegenwart zu schätzen und die angst vor dem unbekannten zu mindern.
Antike stoische philosophen nutzten die 'premeditation of evils'. Diese technik bereitete sie auf lebensherausforderungen vor. Sie visualisierten absichtlich widrigkeiten, wie verlust von reichtum oder geliebten. Dies diente nicht der negativität, sondern dem aufbau mentaler widerstandsfähigkeit. Diese praxis, zentral für den stoizismus (um 300 v. Chr. gegründet), half figuren wie kaiser mark aurel. Sie lernten, die gegenwart zu schätzen und den schock echter härten zu mindern. Durch die mentale konfrontation mit ängsten wollten stoiker freier leben. Sie strebten innere ruhe an. Dieser proaktive ansatz beeinflusst sogar moderne kognitive verhaltenstherapie.