Warum wir irrational an scheiternden investitionen festhalten
Der Sunk-Cost-Fehlschluss lässt uns irrational weiter investieren. Das betrifft scheiternde Unternehmungen. Vergangene Verpflichtungen treiben uns an. Zukünftige Aussichten sind dabei nicht entscheidend. Dies führt oft zu schlechten Entscheidungen.
Der Sunk-Cost-Fehlschluss beschreibt unsere Tendenz. Wir investieren weiter in etwas. Das tun wir wegen vergangener Anstrengungen. Dies geschieht, auch wenn es eindeutig scheitert. Diese irrationale Beharrlichkeit entsteht. Wir fühlen uns gezwungen, frühere Ausgaben zu rechtfertigen. Das betrifft Zeit, Geld oder Energie. Wir konzentrieren uns nicht auf zukünftige Vorteile. Ökonomen Richard Thaler und Daniel Kahneman prägten den Begriff. Das war in den späten 1970er Jahren. Diese Voreingenommenheit zeigt, wie Emotionen die Logik oft außer Kraft setzen. Zum Beispiel bleiben Sie vielleicht in einem schlechten Film. Das passiert, nachdem Sie ein Ticket gekauft haben. Oder ein Unternehmen steckt mehr Geld in ein scheiterndes Produkt. Studien in den 1980er Jahren zeigten. Bis zu 85% der Menschen zeigen diese Voreingenommenheit. Das unterstreicht ihre weitreichende Wirkung. Sogar Tiere zeigen einen ähnlichen 'Concorde-Effekt'. Das deutet auf tiefe evolutionäre Wurzeln hin.