Milchkühe geben zwanzig Prozent mehr Milch bei längeren Tagen
Längere Tageslichtphasen lösen bei Milchkühen biologische Veränderungen aus, die die Milchproduktion um zwanzig Prozent steigern. Dieser Prozess wird durch hormonelle Veränderungen gesteuert.
Milchkühe erleben eine deutliche Steigerung der Milchproduktion, wenn die Tageslichtstunden im Frühling zunehmen. Diese biologische Reaktion nennt man Photoperiodismus. Sechzehn Stunden Licht regen die Ausschüttung von Prolaktin um dreißig Prozent an. Dieses Hormon ist entscheidend für die Laktation.