Rebirthing-Atemarbeit simuliert geburt zur katharsis
Rebirthing-Atemarbeit nutzt intensives, verbundenes Atmen. Sie stellt die Geburtserfahrung nach. Ziel ist eine tiefe emotionale Katharsis. Auch die Lösung früher Traumata wird angestrebt.
Rebirthing-Atemarbeit ist eine therapeutische Praxis. Sie nutzt spezielle Atemtechniken. Diese simulieren körperliche und emotionale Geburtsgefühle. Leonard Orr entwickelte sie in den späten 1960er Jahren. Dabei wird kontinuierlich geatmet. Dies führt zu veränderten Bewusstseinszuständen. Ziel ist es, unterdrückte Geburtstraumata zu lösen. Beispiele sind Erstickung oder Verlassenheit. Eine Sitzung dauert 45 Minuten bis zwei Stunden. Sie kann hyperventilationsähnliche Effekte auslösen. Auch emotionale Ausbrüche oder lebhafte Erinnerungen sind möglich. Diese werden als Durchbrüche interpretiert. Es gibt keine medizinische Anerkennung. Befürworter glauben jedoch an psychische Heilung. Sie adressiert unbewusste Muster aus der Geburt. Diese Praxis beeinflusst moderne Achtsamkeit. Elemente finden sich in Yoga und Therapie weltweit.