Kometenschweife entstehen durch Sonnenwind
Kometen beeindrucken mit leuchtenden Schweifen. Diese entstehen, wenn der Sonnenwind Gase und Staub wegfegt. Diese werden bei Sonnennähe aus ihren eisigen Kernen freigesetzt. So enthüllen sie Geheimnisse des frühen Sonnensystems.
Kometen, oft als 'schmutzige Schneebälle' bezeichnet, entwickeln ihre spektakulären Schweife, wenn sie sich der Sonne nähern. Die Sonnenwärme lässt das Kometeneis direkt zu Gas werden. Dies bildet eine dunstige Atmosphäre, die Koma genannt wird. Der Sonnenwind, ein Strom geladener Teilchen, drückt diese Gase und Staubpartikel weg. So entstehen zwei unterschiedliche Schweife. Einer ist ein gerader, bläulicher Ionenschweif. Der andere ist ein gekrümmter, weißlicher Staubschweif. Diese Schweife können bis zu 150 Millionen Kilometer lang werden. Dadurch sind Kometen von der Erde aus sichtbar. Sie geben auch Hinweise auf das frühe Sonnensystem.