Dauerhafte Geldsorgen können das Gehirn schrumpfen lassen

Psychologie
Dauerhafte Geldsorgen können das Gehirn schrumpfen lassen

Jahrzehntelange finanzielle Not steht in Verbindung mit einem geringeren Hirnvolumen, besonders bei Männern, die unter chronischem wirtschaftlichem Stress leiden.

Ein geringes Einkommen oder ständige finanzielle Belastungen im frühen und mittleren Erwachsenenalter verursachen mehr als nur Stress. Sie hinterlassen offenbar physische Spuren in unserem Denkorgan. Langzeitdaten einer Studie mit 5.362 Personen des Geburtsjahrgangs 1946 belegen diesen Zusammenhang. Wer zwischen 26 und 53 Jahren dauerhaft unter Geldnot litt, wies Ende sechzig ein geringeres Hirnvolumen und eine schlechtere kognitive Gesundheit auf.

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