Zaha Hadid Architects firmiert nach Rechtsstreit als ZHA
Das weltberühmte Architekturbüro beendete einen jahrelangen Streit um das Erbe seiner Gründerin und muss nun keine Millionenbeträge an Lizenzgebühren mehr zahlen.
Nach dem Tod der Pritzker-Preisträgerin Zaha Hadid im Jahr 2016 geriet ihr Architekturbüro in einen erbitterten Rechtsstreit um ihr Erbe in Höhe von rund 125 Millionen Euro. Der Konflikt entbrannte zwischen der aktuellen Geschäftsführung und Hadids Verwandten sowie einer von ihr gegründeten Stiftung. Jahrelang musste das Studio sechs Prozent seines Jahresumsatzes an die Stiftung abführen. Zwischen 2018 und 2024 belief sich diese Summe auf insgesamt über 25 Millionen Euro.