Sonnenstürme reißen die Marsatmosphäre ins All
Während die Erde durch ein Magnetfeld geschützt ist, verliert der Mars seine Atmosphäre durch einen Prozess, der an eine Arschbombe im Schwimmbecken erinnert.
Einst war der Mars eine Welt mit flüssigem Wasser und lebensfreundlichen Bedingungen. Doch seit Milliarden von Jahren verliert der Rote Planet seine Atmosphäre schleichend an das Vakuum des Weltraums. Die NASA-Sonde MAVEN beobachtete diesen Erosionsprozess elf Jahre lang aus der Umlaufbahn. Dabei entdeckte sie, dass der Sonnenwind wie ein unsichtbares Schleifmittel wirkt. Dieser stetige Strom geladener Teilchen von der Sonne trägt die Gase ab, die den Planeten einst warm hielten.