Japanische Convenience Stores sind synchronisierte 24-Stunden-Mikrolager
In diesen neonbeleuchteten Zentren berechnen Algorithmen den Verkauf jedes einzelnen Reisballs. So trifft frischer Nachschub oft nur Minuten vor dem Ausverkauf ein.
Wer um drei Uhr morgens einen Konbini in Tokio betritt, steht eigentlich in einem Hochgeschwindigkeits-Logistikzentrum. Im Gegensatz zu westlichen Läden werden japanische Convenience Stores nicht wöchentlich, sondern drei- bis viermal täglich beliefert. Spezialisierte Lastwagen treffen in exakt abgestimmten Zeitfenstern ein.