Maya-Tempel nutzten hohle Stufen als natürliche Verstärker
Maya-Architekten verwandelten ihre Pyramiden in riesige Megafone, sodass ein flüsternder Priester auf dem Gipfel von Tausenden gehört werden konnte.
Im 8. Jahrhundert wurde die Stadt Tikal vom Tempel IV dominiert, einem 70 Meter hohen Kalksteinriesen über dem Dschungeldach. Während seine Höhe Macht demonstrierte, lag die wahre Innovation in der Akustik. Die steilen, hohlen Stufen und der spezielle Winkel des 'Dachkamms' wurden so entworfen, dass sie Schallwellen mit verblüffender Klarheit reflektierten und verstärkten.
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