Die Stigmatisierung als Krimineller kann unbeabsichtigt zu weiteren Straftaten führen
Die Etikettierungstheorie besagt, dass die offizielle Brandmarkung als 'Krimineller' Menschen durch eine selbsterfüllende Prophezeiung in einem Teufelskreis aus Straftaten gefangen halten kann.
Wenn die Gesellschaft einen Menschen als kriminell abstempelt, verinnerlicht dieser – besonders im Jugendalter – oft diese Identität. Er beginnt dann, sich entsprechend dieser Erwartung zu verhalten. Die von Howard Becker und Edwin Lemert entwickelte Etikettierungstheorie besagt, dass das soziale Stigma einer Verhaftung schädlicher sein kann als die Tat selbst.
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