Schwedens neues Sexualstrafrecht steigerte Verurteilungsrate um siebzig Prozent
Indem der Fokus vom körperlichen Kampf auf das Vorhandensein eines 'Ja' verlagert wurde, veränderten schwedische Gerichte die Rechtsprechung bei Gewaltlosigkeit grundlegend.
Im Jahr 2018 überarbeitete Schweden sein Strafgesetzbuch grundlegend. Seitdem wird Vergewaltigung nicht mehr über die Anwendung von Gewalt definiert, sondern über das Fehlen einer ausdrücklichen Zustimmung. Dieser Kurswechsel verschob die Beweislast entscheidend. Das veraltete Prinzip, nach dem Opfer eine körperliche Gegenwehr nachweisen mussten, gehört der Vergangenheit an.
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