Die Anomietheorie: Kriminalität als Folge unerreichbarer Ziele
Die Anomietheorie beschreibt Kriminalität als rationale Reaktion auf eine Gesellschaft, die den 'amerikanischen Traum' propagiert, aber die Wege zu seiner Verwirklichung systematisch versperrt.
Der Soziologe Robert Merton begründete mit seiner Anomietheorie die Annahme, dass kriminelles Verhalten aus einer tiefen Kluft resultiert. Diese Kluft entsteht zwischen kulturell verankerten Zielen – wie Wohlstand und Status – und den legitimen Mitteln, diese auch zu erreichen.
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