Die moderne Justiz und ihr Fokus auf schnelle, sichere Strafen gehen auf einen Philosophen des 18. Jahrhunderts zurück
Das moderne Rechtsprinzip, wonach Kriminalität am besten durch die Gewissheit und Schnelligkeit der Strafe statt durch deren Härte verhindert wird, wurde 1764 von Cesare Beccaria begründet.
Cesare Beccarias Abhandlung 'Über Verbrechen und Strafen' aus dem Jahr 1764 revolutionierte das Rechtssystem. Er argumentierte, dass die abschreckende Wirkung einer Strafe nicht in ihrer Grausamkeit, sondern in ihrer Unausweichlichkeit liegt.
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