Die erste DNA-Entlastung bewies, dass ein Geständnis nicht immer Schuld bedeutet
Im Jahr 1986 entlastete der erste Einsatz von DNA-Profilen in einer Ermittlung einen Mann, der den Mord bereits gestanden hatte. Dies veränderte die rechtliche Bedeutung von Schuldeingeständnissen grundlegend.
Richard Buckland ging als erster Mensch in die Geschichte ein, der durch einen DNA-Abgleich entlastet wurde. Zuvor hatte er den Mord an Dawn Ashworth gestanden, die 1986 in der englischen Grafschaft Leicestershire getötet worden war. Der Genetiker Alec Jeffreys wandte sein neu entwickeltes Verfahren des 'genetischen Fingerabdrucks' auf Spermaproben an. Er bewies damit, dass Buckland das Verbrechen trotz seines detaillierten Geständnisses nicht begangen haben konnte.
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