Die strukturalistische Theorie sieht Mythen als kognitive Werkzeuge zur Lösung menschlicher Widersprüche

Mythologie
Die strukturalistische Theorie sieht Mythen als kognitive Werkzeuge zur Lösung menschlicher Widersprüche

Die strukturalistische Theorie besagt, dass Mythen kognitive Instrumente sind, mit denen der menschliche Geist grundlegende kulturelle und natürliche Widersprüche in Einklang bringt.

Claude Lévi-Strauss revolutionierte die Erforschung der Folklore mit der These, dass Mythen als logische Vermittler zwischen Gegensätzen fungieren. In seinem vierbändigen Werk 'Mythologiques' analysierte er hunderte Erzählungen indigener Völker. Er zeigte auf, dass sie alle eine tiefe mathematische Struktur teilen. Der Geist nutzt demnach 'Mytheme' – die kleinsten Einheiten einer Geschichte –, um Spannungen aufzulösen, die durch reine Logik nicht bewältigt werden können.

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