Alte Kulturen weltweit sahen das Universum als riesigen Baum

Mythologie
Alte Kulturen weltweit sahen das Universum als riesigen Baum

Von der nordischen Yggdrasil bis zum Maya-Baum Yaxche stellten sich antike Zivilisationen den Kosmos als vertikalen Organismus vor, dessen Wurzeln in der Unterwelt liegen und dessen Zweige die Sterne berühren.

Lange vor modernen Landkarten nutzten antike Kulturen den 'Axis Mundi', das kosmische Zentrum, um durch die Ebenen der Existenz zu navigieren. Der vedische Ashvattha-Baum in Indien wächst mit den Wurzeln im Himmel und den Zweigen zur Erde. Dies deutet darauf hin, dass das Leben ein Spiegelbild göttlicher Ordnung ist. In Mesoamerika glaubten die Maya, der Yaxche-Baum sei ein gewaltiger Ceiba-Baum, der den Seelen der Toten den Aufstieg in das himmlische Reich ermöglichte.

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