Strebebögen ermöglichten es gotischen Kathedralen, dicke Steinmauern durch riesige Buntglasfenster zu ersetzen
Gotische Kathedralen nutzten äußere Halbbögen, um das Strukturgewicht umzuleiten. So konnten schwere Steinmauern durch riesige, lichtdurchflutete Buntglasfenster ersetzt werden.
Strebebögen revolutionierten die mittelalterliche Architektur. Sie leiteten den Seitenschub schwerer Gewölbe von den Wänden weg in äußere Strebepfeiler um. Bei der um 1163 fertiggestellten Notre-Dame de Paris stützte dieser Mechanismus Wände von bis zu 35 Metern Höhe.
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