Maissamen können bei Bodentemperaturen unter acht Grad unbegrenzt im Ruhezustand verharren

Natur
Maissamen können bei Bodentemperaturen unter acht Grad unbegrenzt im Ruhezustand verharren

Maissamen fallen in eine dauerhafte Keimruhe, wenn die Bodentemperatur unter acht Grad Celsius liegt. Dieser biologische Schutz verhindert eine vorzeitige Keimung während Frostperioden.

Maissamen besitzen eine innere Uhr, die die Keimung stoppt, solange der Boden nicht dauerhaft mindestens acht Grad Celsius erreicht. Während Sojabohnen bereits bei fünf Grad wachsen, benötigt Mais sieben Tage lang konstante 10 Grad für den Austrieb. Diese Empfindlichkeit ist ein wichtiger Überlebensmechanismus gegen späte Fröste von bis zu -5 Grad im amerikanischen Mittleren Westen. So wird sichergestellt, dass die Bestäubung erst zur Sommersonnenwende stattfindet.

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