Vier Nationen unterzeichneten 1934 einen Pakt zur Wahrung des fragilen Friedens auf dem Balkan
Um einen neuen großen Krieg zu verhindern, bildeten vier Nationen 1934 den Balkanpakt. Dieser gegenseitige Verteidigungspakt sollte ihre gemeinsamen Grenzen und ihre Souveränität schützen.
Am 9. Februar 1934 unterzeichneten Griechenland, Rumänien, die Türkei und Jugoslawien in Athen den Balkanpakt. Das Abkommen war ein verzweifelter Versuch, den Status quo in der Region zu erhalten. Der Balkan wurde damals oft als 'Pulverfass Europas' bezeichnet. Die Nationen versprachen, die Grenzen der anderen zu respektieren und sich bei Angriffen gegenseitig zu helfen.