Meerwasser wird unter die Erde gepumpt, um sinkende Ölfelder zu stützen
Um das Versinken der Nordsee-Ölplattformen zu verhindern, simulieren Ingenieure das Gewicht des fehlenden Öls durch das Einpressen von Hochdruckwasser.
Als das Ekofisk-Feld 1969 entdeckt wurde, galt es als geologisches Wunder. Doch in den 1980er-Jahren begann der Meeresboden nachzugeben. Da Milliarden Barrel Öl aus drei Kilometern Tiefe abgesaugt wurden, zerbröckelte das poröse Kreidereservoir unter dem enormen Gewicht des Ozeans. Der gesamte Meeresgrund sank um neun Meter ab, wodurch die massiven Stahlplattformen gefährlich tief im Wasser hingen.