GPS basiert auf Einsteins Relativitätsmathematik

Wissenschaft
GPS basiert auf Einsteins Relativitätsmathematik

Einsteins Relativitätstheorie ist entscheidend für die GPS-Genauigkeit. Sie korrigiert Zeitverzerrungen durch Satellitengeschwindigkeit und Schwerkraft. So wird Ihr Standort präzise bestimmt.

Das GPS Ihres Smartphones benötigt Albert Einsteins Relativitätstheorien. Nur so kann es genau funktionieren. Ohne diese komplexen Berechnungen wäre das System meilenweit ungenau. Satelliten umkreisen die Erde mit 14.000 Kilometern pro Stunde. Ihre Zeit vergeht anders als die von Uhren am Boden. Die spezielle Relativität sagt, ihre Uhren gehen langsamer. Die allgemeine Relativität sagt, sie gehen schneller. Das liegt an der schwächeren Schwerkraft. Der Nettoeffekt ist ein Gewinn von 38 Mikrosekunden pro Tag. Ohne Korrektur würde dies zu Positionsfehlern von bis zu 10 Kilometern führen. Ingenieure berücksichtigten diese Effekte im GPS-Design der 1970er Jahre. Das sichert die Präzision, auf die wir heute angewiesen sind.

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