Kleine Änderungen lassen Wettervorhersagen verrückt spielen

Wissenschaft
Kleine Änderungen lassen Wettervorhersagen verrückt spielen

Die Chaostheorie erklärt, warum winzige Anfangsänderungen, der Schmetterlingseffekt, Langzeit-Wettervorhersagen unzuverlässig machen. Sie betont die tiefe Unvorhersehbarkeit der Natur.

Wundern Sie sich, warum Langzeit-Wettervorhersagen so unzuverlässig sind? Das liegt an der Chaostheorie und dem „Schmetterlingseffekt“. Der Meteorologe Edward Lorenz entdeckte 1963, dass selbst ein winziger Rundungsfehler in seinen Wettersimulationen zu völlig anderen Ergebnissen führte. Dies zeigt, wie empfindlich die Atmosphäre ist. Sie ist ein komplexes System mit unzähligen Variablen. Supercomputer können das Wetter etwa 7 bis 10 Tage genau vorhersagen. Danach wachsen winzige, unmessbare Unterschiede zu großen Unsicherheiten heran. Diese revolutionäre Idee zeigt: Selbst mit perfektem Wissen über die Gegenwart bleibt die Zukunft zutiefst unvorhersehbar. Dies beeinflusst Bereiche weit über die Meteorologie hinaus.

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