Exoplaneten-Transits enthüllen verborgene Welten

Weltraum
Exoplaneten-Transits enthüllen verborgene Welten

Wenn ein Exoplanet seinen Stern kreuzt, dimmt er kurz dessen Licht. So können Astronomen ferne Welten entdecken. Sie können sogar deren Atmosphären auf Lebenszeichen untersuchen.

Astronomen entdecken ferne Exoplaneten. Sie beobachten einen winzigen Helligkeitsabfall eines Sterns. Dies geschieht, wenn ein Planet vor ihm vorbeizieht. Diese „Transitmethode“ funktioniert nur bei perfekter Ausrichtung. Die Planetenumlaufbahn muss mit unserer Sichtlinie übereinstimmen. So entsteht eine subtile kosmische Verfinsterung. Bei erdgroßen Planeten kann die Verdunkelung nur 0,01 Prozent betragen. Dies erfordert unglaublich präzise Instrumente. Die NASA Kepler-Weltraumteleskop war ein Pionier dieser Technik. Es bestätigte über 2.600 Exoplaneten vor seiner Stilllegung 2018. Diese Methode findet nicht nur Planeten. Sie hilft auch, deren Größe und Umlaufzeit zu schätzen. Das revolutioniert unser Verständnis der Planetenvielfalt. Zukünftige Missionen wie das James Webb Weltraumteleskop können noch mehr. Sie können das gedimmte Licht analysieren. So suchen sie nach Wasser oder Leben in Exoplaneten-Atmosphären.

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