Amerikas erstes kinderarbeitsgesetz war 1836
Massachusetts erließ 1836 das erste US-Kinderarbeitsgesetz. Es begrenzte die Arbeitszeit von Kindern unter 15 Jahren in Fabriken auf 10 Stunden. Dies war ein entscheidender Schritt gegen industrielle Ausbeutung.
Im Jahr 1836 verabschiedete Massachusetts Amerikas erstes bedeutendes Kinderarbeitsgesetz. Es begrenzte die Arbeitszeit von Kindern unter 15 Jahren in Fabriken auf 10 Stunden pro Tag. Diese bahnbrechende Gesetzgebung forderte auch drei Monate Schulbildung jährlich. Dies war ein starker Kontrast zu den brutalen Bedingungen. Dort schufteten Kinder ab fünf Jahren in gefährlichen Textilfabriken. Dieses Gesetz markierte einen entscheidenden Wandel. Es zeigte die wachsende öffentliche Besorgnis, angeheizt durch Reformer wie die Lowell Mill Girls. Obwohl die Durchsetzung schwach war, setzte es einen wichtigen Präzedenzfall für zukünftige Arbeitsreformen landesweit. Ein ganzes Jahrhundert verging, bis umfassende bundesweite Schutzmaßnahmen kamen. Dies geschah mit dem Fair Labor Standards Act von 1938. Doch diese frühen Bemühungen symbolisierten den Beginn organisierter Versuche, die Industriearbeit zu humanisieren.