Motorische Probleme können psychische Erkrankungen vorhersagen
Körperliche Anzeichen wie unkontrollierte Bewegungen oder Koordinationsprobleme treten oft schon auf, bevor Diagnosen wie Depressionen, bipolare Störungen oder Psychosen gestellt werden.
Bereits seit dem 19. Jahrhundert beobachten Mediziner, dass körperliche Bewegung und psychische Gesundheit eng miteinander verknüpft sind. Eine moderne Studie mit fast 3.500 Teilnehmenden zeigt nun, dass motorische Auffälligkeiten mehr als nur Nebenwirkungen seelischer Belastung sind. Sie dienen als messbare Indikatoren, die das spezifische Risiko für bestimmte psychische Erkrankungen vorhersagen können.