Valerie Solanas schoss wegen eines verlorenen Theaterstücks auf Andy Warhol
Bevor sie zum Symbol des radikalen Feminismus wurde, versuchte Valerie Solanas den Vater der Pop-Art zu ermorden, weil dieser ihr Manuskript verlegt hatte.
Im Jahr 1968 betrat die radikalfeministische Schriftstellerin Valerie Solanas Andy Warhols Studio, bekannt als die 'Factory', und schoss auf ihn. Solanas ist heute vor allem für ihr 'SCUM Manifesto' bekannt, ein Dokument aus dem Jahr 1967, das die biologische Minderwertigkeit von Männern behauptete. Ihr unmittelbares Motiv für den versuchten Mord war jedoch weitaus persönlicher: Sie war überzeugt, dass Warhol sich verschworen hatte, um ihr kreatives Werk zu stehlen oder zu unterdrücken.