Keltische Eliten wurden mit zweirädrigen Wagen bestattet
Eisenzeitliche Krieger in Mitteldeutschland wurden mit Luxusgütern und Fahrzeugen bestattet, um ihren hohen sozialen Status zu demonstrieren.
In der Mitte des ersten Jahrtausends v. Chr. wurde im heutigen Hessen ein hochrangiger keltischer Krieger inmitten kostbarer Grabbeigaben beigesetzt. Das Grab enthielt massive Goldringe für Hals und Arme, Speerspitzen und einen seltenen zweirädrigen Wagen. Diese Bestattungsform war ein Markenzeichen der La-Tène-Kultur, die zwischen 450 und 50 v. Chr. in Mittel- und Westeuropa florierte.