Leuchtende pilze erhellen feuchte wälder
Biolumineszente Pilze erhellen feuchte Wälder chemisch. Sie locken Insekten zur Sporenverbreitung an. Sie geben Einblicke in verborgene Ökosysteme. Auch potenzielle umweltfreundliche Technologien sind denkbar.
Stellen Sie sich einen nachts leuchtenden Waldboden vor! Biolumineszente Pilze erzeugen ihr eigenes Licht. Dies geschieht durch eine chemische Reaktion. Es tritt hauptsächlich in feuchten Waldgebieten auf. Dieses natürliche Leuchten nennt man Biolumineszenz. Ein Molekül namens Luciferin oxidiert dabei. Ein Enzym namens Luciferase katalysiert dies. Dabei wird Licht freigesetzt, kaum Wärme. Es ist am besten bei wenig Licht und Feuchtigkeit sichtbar. Zum Beispiel in tropischen Regenwäldern. Dort gedeihen über 80 leuchtende Arten auf verrottendem Holz.