Interstellare Kometen verbergen Methan tief unter ihrer Oberfläche

Weltraum
Interstellare Kometen verbergen Methan tief unter ihrer Oberfläche

Ein Besucher aus einem fremden Sternsystem gab seine chemischen Geheimnisse erst preis, nachdem die Sonnenwärme tief genug eingedrungen war, um eine verzögerte Gasexplosion auszulösen.

Als der interstellare Komet 3I/ATLAS durch unser Sonnensystem raste, wirkte er zunächst wie ein gewöhnlicher Klumpen aus Eis und Staub. Doch als er die Sonne umrundete und seinen Rückweg in die eisigen Tiefen des Alls antrat, hielt das James-Webb-Weltraumteleskop etwas Einzigartiges fest. Zum ersten Mal wiesen Astronomen Methan auf einem Objekt aus einem fremden Sternsystem nach. Das Gas trat jedoch erst aus, nachdem der Komet seinen sonnennächsten Punkt bereits hinter sich gelassen hatte.

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