Magnetfelder bremsen Winde auf glühend heißen Exoplaneten
Auf fernen Gasriesen, die heiß genug sind, um Eisen zu schmelzen, sorgen Magnetfelder für ein paradoxes Wetter: Je heißer die Luft ist, desto langsamer bewegt sie sich.
Astronomen untersuchten sieben gewaltige Gasriesen außerhalb unseres Sonnensystems und stießen dabei auf ein rätselhaftes Phänomen. Auf diesen 'ultraheißen Jupitern' herrschen extreme Temperaturen. Da sie ihrem Stern immer dieselbe Seite zuwenden, heizt sich ihre Atmosphäre massiv auf. Normalerweise sorgt Wärme für mehr Bewegungsenergie, doch auf diesen Welten wehen die Winde umso langsamer, je heißer der Planet wird.