Flüchtlingslager entwickeln sich oft zu ungeplanten Städten

Architektur
Flüchtlingslager entwickeln sich oft zu ungeplanten Städten

Die ersten 72 Stunden einer Krise bestimmen oft den Grundriss einer Siedlung, in der später jahrzehntelang bis zu 80.000 Menschen leben.

Wenn Hilfsorganisationen ein Flüchtlingslager entwerfen, setzen sie meist auf ein starres Gitternetz. Dies erleichtert die Verteilung von Wasser und Medikamenten. Doch sobald aus den provisorischen Unterkünften dauerhafte Heime werden, verändert sich die Geometrie. Im jordanischen Lager Al-Zaatari, das fünf Quadratkilometer umfasst, gestalten die Bewohner seit über zehn Jahren ihre eigene Landkarte.

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