Römische Villen nutzten Bodenbecken zum Sammeln von Regenwasser
Diese Innenbecken fungierten als clevere antike Klimaanlage, die das Haus durch Verdunstung kühlte und gleichzeitig die private Wasserversorgung sicherte.
In den prächtigen Atrien wohlhabender römischer Häuser war die Architektur sowohl Statussymbol als auch Überlebenshilfe. Diese Wohnsitze wurden um ein tiefergelegtes, rechteckiges Becken herum entworfen, das als Impluvium bekannt war. Es befand sich direkt unter einer Dachöffnung und fing das Regenwasser für den täglichen Gebrauch auf. Gleichzeitig kühlte das Becken durch Verdunstung auf natürliche Weise die Innenräume.