Olympische Sprinter dürfen nicht schneller als eine Zehntelsekunde reagieren

Sport
Olympische Sprinter dürfen nicht schneller als eine Zehntelsekunde reagieren

Kampfrichter werten jede Reaktion, die schneller als ein Augenzwinkern erfolgt, als Fehlstart. Man geht davon aus, dass der Athlet den Schuss nur erraten haben kann.

Wenn ein Weltklasse-Sprinter im Startblock hockt, wartet er darauf, dass ein Geräusch einen biologischen Kreislauf durchläuft. Dieser Prozess unterliegt einer harten physikalischen Geschwindigkeitsgrenze. Sobald der Schuss fällt, müssen die Schallwellen das Ohr erreichen und den Hörnerv aktivieren. Das Signal wandert dann durch den Hirnstamm, bevor die motorischen Befehle über das Rückenmark zu den Muskeln gelangen.

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