Gletscher kalben nach den mathematischen Gesetzen von Erdbeben
Riesige Eiswände stürzen nicht einfach unter ihrem Gewicht ein. Sie folgen einem rhythmischen Spannungsaufbau, der den tektonischen Verschiebungen einer großen Verwerfungslinie gleicht.
Wenn ein gewaltiger Gezeitengletscher auf das Meer trifft, schmilzt er nicht einfach nur dahin. Stattdessen frisst der Ozean eine Kerbe in die Unterseite des Eises. So entsteht ein instabiler Überhang, der dutzende Meter weit über das Wasser ragen kann.
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