Dürreperioden als Zeitmaschinen: Versunkene Städte kehren zurück
Sinkende Flusspegel legen heute versunkene römische Brücken und mittelalterliche Hungersteine frei, deren eingravierte Warnungen jahrhundertelang verborgen blieben.
Archäologen bezeichnen diese seltenen Ereignisse als 'Dürrefenster'. Es sind flüchtige Momente, in denen sinkende Pegelstände von Flüssen und Stauseen wie eine Rückspultaste auf die Landschaft wirken. In Spanien und Deutschland blieben die Fundamente antiker Steinkreise und Dörfer oft unversehrt. Beim Bau moderner Talsperren im 20. Jahrhundert waren sie schlicht zu schwer, um abtransportiert zu werden.