Die Pest tötete Menschen schon vor der Erfindung des Ackerbaus
Antike DNA sibirischer Jäger und Sammler belegt, dass tödliche Pestausbrüche bereits Jahrhunderte vor den ersten dauerhaften Siedlungen und dem Leben auf engem Raum existierten.
Jahrzehntelang glaubten Historiker, dass die Pest erst zur tödlichen Bedrohung wurde, als die Menschen sesshaft wurden. Die gängige Theorie besagte, dass die Krankheit die Enge von Bauerndörfern sowie Ratten und Flöhe benötigte, um sich massenhaft zu verbreiten. Genetische Untersuchungen an Grabstätten nahe dem Baikalsee in Sibirien haben diesen Zeitplan nun jedoch widerlegt.