Ein einziger Feiertag sorgt für ein Viertel des Blumenumsatzes

Wirtschaft
Ein einziger Feiertag sorgt für ein Viertel des Blumenumsatzes

Was als privates Gedenken einer Tochter mit 500 Nelken begann, hat sich zu einer logistischen Meisterleistung entwickelt. Heute werden Millionen von Blüten von Farmen am Äquator bis an die Haustüren in den Vorstädten transportiert.

Im Mai 1908 reiste Anna Jarvis in ihre Heimatstadt Grafton in West Virginia. Sie wollte ihrer verstorbenen Mutter gedenken und brachte 500 weiße Nelken mit. Sie wählte diese Blume als Symbol für Reinheit und die beständige Kraft der Mutterliebe. Nachdem der Feiertag 1914 offiziell anerkannt wurde, entwickelte sich diese rührende Geste zu einem gewaltigen Wirtschaftsfaktor. Heute entfallen in den USA etwa 25 Prozent der jährlichen Ausgaben für Blumen auf den Muttertag. Die Verbraucher geben über 2,6 Milliarden Dollar für Sträuße aus, die von klassischen Rosen bis hin zu farbenfrohen Chrysanthemen reichen.

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