Südkoreaner spiegeln ihren Single-Lifestyle in der Katzenhaltung wider
Einst als dämonische Gestaltwandler gefürchtet, sind Katzen heute die idealen Begleiter für Koreaner, die zwischen extremen Arbeitszeiten und einsamem Hochhausleben navigieren.
Jahrhundertelang galt die Katze im koreanischen Volksglauben als unheilvolles Wesen. Man brachte sie mit den 'Gwisin' in Verbindung, den rachsüchtigen Geistern der Unterwelt. Dieses tief verwurzelte Tabu war so wirkmächtig, dass noch im Jahr 2010 weniger als fünf Prozent der Haushalte eine Katze besaßen.