Die erdrotation verlangsamt sich alle hundert jahre um 1,7 millisekunden
Die Erdrotation verlangsamt sich geringfügig. Jeder Tag verlängert sich um 1,7 Millisekunden pro Jahrhundert. Dies liegt an den Gezeitenkräften. Dieser Prozess lässt den Mond auch weiter entfernen.
Die tägliche Drehung der Erde wird allmählich langsamer. Jeder Tag wird dadurch pro Jahrhundert um etwa 1,7 Millisekunden länger. Diese geringe Verlangsamung entsteht durch Gezeitenreibung. Die Anziehungskraft des Mondes auf unsere Ozeane erzeugt einen Widerstand. Dieser entzieht der Erde Rotationsenergie. Die verlorene Energie wird auf den Mond übertragen. Dadurch entfernt er sich jedes Jahr um etwa 3,8 Zentimeter. Alte Aufzeichnungen von Finsternissen und moderne Atomuhren bestätigen diese Verlangsamung. Sie zeigen, dass die Tage früher kürzer waren. Über Milliarden von Jahren könnte ein einziger Erdtag so lang wie ein Monat werden.