Alte japanische Tempel trotzen mit Holzverbindungen der Physik
Japanische Baumeister errichten gewaltige Schreine mit einem komplexen System aus Kerben und Nuten, die massive Balken ganz ohne Eisenndägel zusammenhalten.
Am Yasukuni-Schrein steht das massive, 16 Meter hohe Torii-Tor als Meisterwerk der Zimmermannskunst. Es scheint die Gesetze der Statik beinahe zu ignorieren. Statt auf Metallbolzen zu setzen, die rosten oder unter Druck brechen könnten, nutzten die Baumeister Kanawa-tsugi. Bei dieser Technik werden die Holzbalken durch komplexe Schlitz-und-Zapfen-Verbindungen ineinander verriegelt.
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