Antike Bauern nutzten hölzerne Ochsenjoche zur Regenprognose

Geschichte
Antike Bauern nutzten hölzerne Ochsenjoche zur Regenprognose

Lange vor der modernen Meteorologie nutzten anatolische Bauern die physikalischen Eigenschaften ihrer Werkzeuge. So erkannten sie unsichtbare atmosphärische Veränderungen und planten ihre Ernten mit verblüffender Präzision.

In den Hochebenen Anatoliens fungiert die 'Sitte-i Sevir' oder 'Ochsenkälte' als biologische Uhr. Dieses System wird bereits seit der Herrschaft der Hethiter um 1600 v. Chr. genutzt. Während moderne Kalender oft ungenau sind, verfolgt dieses Volkswissen das Siebengestirn der Plejaden. So lässt sich ein rapider Temperatursturz von etwa acht Grad im April vorhersagen.

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