Das Masernvirus kann sich ein Jahrzehnt lang im Gehirn verstecken
Anatomie
Lange nach dem Abklingen des Kindheitsfiebers können schlummernde Viruspartikel Neuronen kapern. Sie zerstören schleichend die Fähigkeit des Gehirns, mit dem restlichen Körper zu kommunizieren.
Die meisten Menschen erholen sich innerhalb weniger Wochen von den Masern. Doch gelegentlich vollführt das Virus ein jahrelanges Verschwinden. In etwa einem von 1.000 Fällen überwindet das Virus die Blut-Hirn-Schranke, indem es sich an Immunzellen heftet.