Computer entwerfen Gebäude, die wie Organismen wachsen
Moderne Architekten nutzen dieselbe Mathematik, die eine Muschel formt, um Gebäude mit optimalem Licht- und Luftfluss zu entwerfen.
Die Ära der 'Box' ist vorbei. Sie wird durch den Parametrizismus ersetzt – eine Methode, die Gebäude mithilfe von Algorithmen wie lebende Systeme behandelt. Statt Linien zu zeichnen, füttern Architekten wie Patrik Schumacher oder Zaha Hadid Computer mit Variablen wie Windgeschwindigkeit, Sonnenlicht und Besucherströmen. Die Software lässt daraus eine Form 'wachsen', die perfekt auf diese Kräfte reagiert. So entstehen fließende, knochenartige Strukturen wie das Heydar Aliyev Center in Baku.
Es gibt mehr zu lesen — öffne die App, um weiterzulesen.