Buddhistische Kuppeln als Maschinen für Gehmeditation
Diese antiken indischen Monumente waren steinerne Kraftorte, die darauf ausgelegt waren, die Energie einer Gehmeditation zu bündeln.
Der Große Stupa von Sanchi ist eine massive Halbkugel, die als physische Karte des buddhistischen Universums dient. Das im 3. Jahrhundert v. Chr. von Kaiser Ashoka errichtete Bauwerk ist im Grunde ein riesiger, solider Hügel aus Ziegeln und Stein. Da das Innere unzugänglich ist, schreibt die Architektur eine bestimmte Bewegung vor: die 'Pradakshina' oder rituelle Umrundung. Gläubige treten durch kunstvolle Tore ein und gehen im Uhrzeigersinn im Kreis, einem Pfad folgend, der den Lauf der Sonne imitiert.
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