Kulturelle Männlichkeitsbilder prägen die Risikobereitschaft und Kriminalität
Die Kulturkriminologie zeigt, dass kriminelles Verhalten oft ein performativer Akt ist. Besonders junge Männer nutzen dies, um in risikofreudigen Gesellschaften ihre männliche Identität zu konstruieren.
In vielen Subkulturen geht es bei Straftaten weniger um materiellen Gewinn. Vielmehr stehen der Adrenalinkick und die Inszenierung eines bestimmten Männlichkeitsideals im Vordergrund. Kulturkriminologen argumentieren, dass Grenzüberschreitungen einen Ausbruch aus der Langeweile der 'soft city' ermöglichen.
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