Gefühlte Ungleichheit beeinflusst die Kriminalitätsrate stärker als absolute Armut
Die Theorie der relativen Deprivation besagt, dass Kriminalitätsraten eher durch die gefühlte Kluft zwischen Reich und Arm als durch das tatsächliche Armutsniveau bestimmt werden.
In wohlhabenden Gesellschaften mit großer Schere zwischen Arm und Reich ist die Kriminalität oft höher als in durchgehend armen Regionen. Die Ursache liegt in der 'relativen Deprivation'. Dieses Gefühl der Ungerechtigkeit entsteht, wenn Menschen sich mit erfolgreicheren Gruppen vergleichen.
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